THOMAS RUFFER

Das kraftvolle magische Leuchten ...

... des letzten Tageslichtes, die beginnende Dämmerung des Vorabends mit der Blauen Stunde - herzlich willkommen bei meiner malerischen Fotografie, mit ihrem Farbrausch aus vergehendem Sonnenlicht und den unzähligen Lichtern der Stadt. 

Mögen noch so viele farbige leuchtende Punkte und Flächen um uns herum am Ende eines Tages aufleuchten, sie kommen erst allmählich gegen dieses strotzende Spektakel der Farbigkeit eines Himmels an, den es nur zur Blauen Stunde in dieser Tiefe und Weite gibt. Im Winter oft nur wenige Minuten, im Sommer je nach Breitengrad bis zu 50 Minuten dauert diese Lichtstimmung an. Die Verdichtung vielfältiger Impressionen und Empfindungen während dieses oft kurzen Zeitfensters des Tages spiegeln meine Fotografien wieder.

Die beginnende Nacht ist eine Art Schnittstelle zwischen Wirklichkeitswahrnehmung und Einbildung. Das blaue Zwielicht des Abends wird zum idealen Träger von verborgenen Unsichtbarkeiten. Fast nichts erscheint mit einem Mal so leicht und schwebend wie die von mir zur Blauen Stunde fotografierten kunstvoll dynamisierten Architekturen und Stadt- / Landschaften.

 

Aktuelles

14. OpenAirGallery 2016 auf der Oberbaumbrücke

Ich freue mich auch in diesem Jahr wieder als Teilnehmer an der 14. OpenAirGallery dabei sein zu können.

Editionen

Berlin

Architekturen

Landschaft

Ausstellungen

  • Einzelausstellungen

    OpenAirGallery, Berlin
    HanseArt Kunstmesse, Lübeck
    Berliner Liste 2013
    tease art fair, Köln
     

  • Gruppenausstellungen, Ausstellungs- und Messebeteiligungen

    Temporary Gallery Berlin
    Kunst Messe Frankfurt 2015
    Galerie Achtzig, Berlin
    private office berlin
     
     

Ein rasender Stillstand ...

... am Ende des Tages - das ist für mich Herausforderung und Zauber der Blauen Stunde im städtischen Umfeld. Bewegung ist Leben - die Stadt lebt, sie bewegt sich, hat ihren eigenen Pulsschlag. Diesen aufnehmen und für einen kurzen Moment festhalten - das Vibrieren, all die Farbigkeiten, diesen Rhythmus, dieses Lebensgefühl - ist gebündelt und verdichtet sich in meinen dynamischen Architekturbildern .

Formen, Farben, Dimensionen, Zeit, Raum, Weite, Ruhe, Dynamik, Bewegung, Stillstand sind aus den gewohnten Zusammenhängen geholt, und im statischen Bild der Fotografie neu zusammengefügt und verschmolzen. Bewegung, Auflösung, Abstraktion und Dynamik sind im Einzelbild vereint. Die abbildhafte Funktion der Fotografie wird verlassen, so daß die Grenze zwischen Realität und Fiktion verschwindet.

Oberflächen, Formen, Farben und Bezugspunkte lösen sich ineinander auf und lassen neue utopische Stadträume entstehen, die irritierende und ungewohnte Perspektiven vermitteln.

Die Bilder zeigen idealisierte und verdichtete Ausschnitte von Stadträumen und Stadtlandschaften, denen der Verweis auf reale Architekturen, Baukörper, Lage und Ort des Motives fehlen. Für einen Moment verliert das alles an Bedeutung.

Scheinbar schwebend, lösen sich Bauwerke und Architekturen mit der Lichtfülle des Himmelsblaus und den Lichtern der abendlichen Stadt in neue Dimensionen auf.

In den Landschaftsbildern geht es noch konsequenter um die Lichtmalerei - Fotografie im wahrsten Sinne des Wortes. Weg vom traditionellen Bild, welches meist in der Dämmerung und zur Blauen Stunde entsteht, suche ich nach neuen Darstellungsmöglichkeiten der Landschaftsfotografie. Ohne Anspruch auf Objektivität enstehen so Landschaftsaufnahmen die teils von intensiver Farbigkeit und teils von Nuancen unterschiedlicher Lichtintensität leben. Der malerische Moment verstärkt sich in den Landschaftsmotiven und läßt einen gewissen Duktus spüren, wie er oft nur aus der Malerei bekannt ist.

Meine Fotografien beziehe ihre Ästhetik aus dem handwerklichen Können, die Lichtstimmung der Blauen Stunde neu zu interpretieren und dynamisch umzusetzen. Das Resultat sind malerische Stadt-/Landschaften, die den Übergang vom Tag zur Nacht festhalten.

Die Bildsprache meiner Arbeiten nutzt nur die Mittel und Möglichkeiten der klassischen Fotografie. Allein durch einfachste fotografische Techniken entsteht dieses Ineinanderfließen der Farbschattierungen und die sanften Übergänge in den Motiven. Es handelt sich somit um ganz klassische Fotografie - ohne jegliche digitale Nachbearbeitung.

Vita

  • geboren 1967 in Bayreuth
  • Ausbildung zum Steinmetz
  • Fachabitur Gestaltung, München 1992
  • beruflicher Beginn mit der Fotografie durch Assistenzen bei verschiedenen Fotografen in München von 1993 bis 1995
  • Dreijährige Ausbildung am Lette-Verein Berlin von 1995 – 1998
  • Abschluss als staatlich geprüfter Foto-Designer 1998
  • Seit 1998 selbständiger Fotodesigner/Fotojournalist in Berlin
  • Seit 2006 als künstlerischer Fotograf tätig mit Ausstellungen national und international

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